Lässt sich mit Weblog-Veröffentlichungen Geld verdienen? Das britische Startup Scoopt baut darauf. Über ScooptWords können Blogger ihre Artikel künftig an professionelle Print-Publikationen vermarkten.
Dazu wird ein “Buy-this-content” Link auf dem eigenen Weblog integriert, über den potentielle Interessenten auf der Scoopt-Plattform die Rechte für die Veröffentlichung des Artikels erwerben. Scoopt selbst behält 50% auf die erste veröffentlichte Lizenz und 25% auf alle Folgelizenzen ein. Nach dem Kauf der Rechte kann der Publisher die Artikel frei editieren und auch ohne Namensnennung des Bloggers veröffentlichen.
Mit dem Abrechnungssystem nimmt Scoopt den Publishern die Rechte-Verhandlung und Abrechnung mit einzelnen Bloggern ab. Bereits seit 2004 agiert Scoopt als Vermarktungsagentur für Fotos von “Bürgerreportern”, die auf der Plattform z.B. Bilder von Prominenten einstellen.


Einen ähnlichen Ansatz verfolgt der Social-Media-Anbieter Pluck mit seiner neuen Plattform BlogBurst (www.blogburst.com). Auf BlogBurst können Blogger ihre Weblog-Postings über verschiedene Kategorien wie Technologie, Sport, Fashion oder Kultur professionellen Web-Publishern zur Verfügung stellen.
Während der Beta-Phase ist die Veröffentlichung der Texte für alle Parteien noch kostenlos, später möchte Pluck den Publishern die Veröffentlichung der Texte berechnen und die Blogger am Erlös beteiligen. Unabhängig von der monetären Vergütung werden die Blogger bei der Veröffentlichung namentlich mit einer Verlinkung zu ihrem Weblog genannt, so dass die Aufnahme in die “Profi-Seiten” einem Marketing in eigener Sache nachkommt.
Anscheinend stößt das neue Angebot auf Interesse im Markt: Mehr als 1500 Blogger sind dem neuen Service bereits beigetreten, zu den Content-Abnehmern gehören bekannte Markten wie die San Jose Mercury News, die Washington Post und der Houston Chronicle.
Kommentiert von: Blogtom | 09. Juni 2006 um 11:20 Uhr
There's another one here: http://celljournalist.com/aboutus.aspx. They just launched and ask users to send in photos they've taken with their cellphones. Principle is the same: Users get paid if the photos get published.
Kommentiert von: Alex | 12. Juni 2006 um 17:10 Uhr